Wirtschaft
Der größte deutsche Autobauer will offenbar doppelt so viele Stellen abbauen wie bislang vereinbart. Das geht nur auf eine Weise: Sparen, bis es quietscht. Selbst bestehende Jobgarantien stehen offenbar auf dem Prüfstand.
Gerade noch den Vertrag verlängert, jetzt ist plötzlich Schluss: Stefan Hartung hört als Vorsitzender der Geschäftsführung von Bosch auf. Sein Nachfolger an der Spitze des Technologiekonzerns steht bereits fest.
Es wird immer länger und immer teurer gebaut: Bahn-Chefin Evelyn Palla nennt vier Hauptgründe für die Probleme bei Stuttgart 21. Und sie verspricht: »Es wird kein Stein auf dem anderen bleiben.«
Im Persischen Golf sitzt nun kein Hapag-Lloyd-Schiff mehr fest. Zwei Frachtern ist sicher die Ausfahrt durch die Straße von Hormus gelungen, für zwei weitere gibt es andere Lösungen.
Es könnte ein Präzedenzfall für die deutsche Industrie werden: Mercedes-Benz verlangt von seinen Beschäftigten mehr Arbeit – zum gleichen Lohn. Der Betriebsrat spricht von einer »ernsten Lage«.
Die Eröffnung des neuen Stuttgarter Tiefbahnhofs wurde kürzlich erneut verschoben. Nun ist nach SPIEGEL-Informationen klar: Auch die Kosten steigen weiter.
Die Rente soll tiefgreifend umgebaut werden. Doch vor allem die Grünen monieren, gegen den Anstieg der Altersarmut werde nichts getan. Was dahintersteckt und wie man armen Senioren wirklich helfen könnte.
Zalando steht im Visier der Finanzaufsicht BaFin. Laut der Behörde gibt es konkrete Anhaltspunkte dafür, dass der Onlinehändler gegen Rechnungslegungsvorschriften verstoßen hat.
Der VW-Konzern steht vor einem gewaltigen Umbruch: Konzernchef Blume will laut einem Medienbericht in riesigem Stil Arbeitsplätze abbauen – und vier deutsche Werke dichtmachen.
Die staatliche Kaufprämie soll den Absatz von E-Autos in Deutschland ankurbeln. Die Konzerne kürzen aber zeitgleich die Rabatte – und fördern so den Verkauf von Verbrennern wieder stärker.
Der Bundestag verpflichtet die Hersteller zahlreicher Elektrogeräte, beschädigte Produkte während der üblichen Lebensdauer zu reparieren. Das soll jede Menge Müll und für Verbraucher auch Geld einsparen.
Seit Mitte Juni fahren wieder Züge zwischen Hamburg und Berlin – sechs Wochen später als geplant. Nun steht fest, was die Verzögerung gekostet hat. Und die nächste Sperrung ist bereits absehbar.