Wirtschaft
Die doppelte Blockade der Straße von Hormus treibt die Spritpreise in den Vereinigten Staaten auf langjährige Höchststände. Immer mehr Menschen zweifeln an der Wirtschaftskompetenz des US-Präsidenten.
Der Volkswagenkonzern will offenbar für die Verteidigungsbranche produzieren. Bislang gab es nur Mutmaßungen, was das genau bedeuten könnte. Jetzt gibt der Vorstandsvorsitzende Blume erstmals Details bekannt.
Mit einer Abgabe auf zuckerhaltige Getränke möchte die Regierung Gesundheitsmaßnahmen finanzieren. Der Chef des Lebensmittelhändlers Rewe ist nicht überzeugt und verweist auch auf Großbritannien.
Finanzminister Klingbeil plant 111 Milliarden Euro neue Schulden. Für mehr Geld in der Bundeskasse sollen auch höhere Abgaben sorgen, etwa auf Alkohol und Kryptowährungen. Doch es gibt noch einen Streitpunkt. Mindestens.
Wer den Spitzensteuersatz zahlt, sei für ihn reich, sagte Moderator Louis Klamroth in der ARD. CSU-Chef Markus Söder reagierte empört. Was die Zahlen sagen.
BYD ist der weltweit größte E-Auto-Hersteller, in Europa baut das Unternehmen seinen Fußabdruck schrittweise aus. Auf dem Heimatmarkt leidet der chinesische Hersteller aber unter dem Druck der Konkurrenten.
Die Arabischen Emirate wollen nicht mehr Teil der Opec sein. Mitten im Irankonflikt tritt das Land aus dem Erdölkartell aus. Zuvor hatte es schwere Vorwürfe gegen andere arabische Staaten erhoben.
Bertelsmann-Tochter BMG fusioniert mit dem Konkurrenten Concord. So soll ein neuer Milliarden-Musikkonzern entstehen mit Sitz in den USA.
Rivian-Chef RJ Scaringe erhält ein Vergütungspaket, mit dem sich nur wenige messen können. Für den viel größeren Partner Volkswagen, der Milliarden in ein Projekt mit dem Elektropionier steckt, ist das pikant.
Die Bundesregierung braucht viel Geld, in Subventionen fließen bislang etwa 78 Milliarden Euro. Doch beim Streichen von Staatshilfen drohen der Koalition schnell ideologische Kämpfe.
Bleibt die Straße von Hormus länger blockiert, droht aus Sicht von Euro-Gruppen-Chef Kyriakos Pierrakakis eine Notlage. Starke Ausfälle bei Öl und Gas könnten weit über Energiethemen hinaus wirken.
Führende Sozialdemokraten wollen die Schuldenbremse vollständig aussetzen, ohne dass eine Notlage in Sicht ist. Das ist staatspolitisch verantwortungslos.