Wirtschaft
Sie hat maßgeblich zur Aufklärung des Cum-ex-Skandals beigetragen, nun verlässt Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker die Justiz. Sie will nun an anderer Stelle gegen Finanzkriminalität kämpfen – und teilt zum Abschied aus.
3,5 Monate bezahlte Auszeit bei der Geburt eines Kindes – in vielen Ländern nicht selbstverständlich. Das ändert Siemens Energy für seine Beschäftigten nun. Für Partner gibt es zwei Wochen Urlaub extra.
Die schleppende Integration der Onlinetochter Comdirect kostet die Commerzbank 1,45 Millionen Euro Strafe. Denn die Bafin macht Mängel bei der Vorsorge gegen Geldwäsche geltend.
Der Baustoffhersteller Knauf hat eine lange Geschäftsbeziehung mit Russland, und blieb auch nach dem Überfall auf die Ukraine. Nun verkündet das Unternehmen den Rückzug, nach kritischen Berichten.
VW hat in China jahrzehntelang prächtig verdient, nun häufen sich die Probleme: Preiskrieg, Menschenrechtsverstöße, Cyberattacken. Sein größter Absatzmarkt wird für den Konzern zum unkalkulierbaren Risiko.
Die deutsche Industrie blickt pessimistisch auf die kommenden Monate. Der Spitzenverband BDI rechnet mit einem Rückgang der Produktion und verweist auf einen länger andauernden Trend. Einzelne Sparten sind optimistischer.
Die Unionsfraktion will sich in einem Bundestags-Antrag für ein »vollumfängliches Importverbot auf alle Agrargüter und Lebensmittel aus Russland und Belarus« einsetzen. Moskau solle so eine wichtige Einnahmequelle genommen werden.
Olaf Scholz hat zum Auftakt der Hannover Messe die Kritik der Industrielobby an der Ampelkoalition zurückgewiesen. Die Regierung habe »zwei Turnaround-Jahre« hinter sich, sagte der Kanzler – und setzte einen Stich gegen den BDI.
Tesla ist mit mauen Verkaufszahlen in das Jahr gestartet – und setzt nun den Rotstift an: Nach den USA werden auch in Deutschland manche Modelle billiger.
Der Streit über härtere Sanktionen beim Bürgergeld geht weiter. Das FDP-Präsidium will Berichten zufolge ein Beschlusspapier auf dem Parteitag einbringen, das neue Leistungskürzungen möglich machen soll.
In den Siebzigerjahren galt er als Unternehmer-Jungstar, dann ging er pleite und ins Gefängnis. Nun tingelt Horst-Dieter Esch als Trump-Erklärer durch die Medien.
Waren die Erhöhungen beim Bürgergeld völlig übertrieben? Eine Studie belegt: Auch wenn die Betroffenen inzwischen mehr bekommen, ihre Verluste der vergangenen Jahre gleicht das nicht aus.