Ausland
Vladimir Plahotniuc hat jahrelang die kleine Republik Moldau in Osteuropa beherrscht – später machte er mit dem »Diebstahl des Jahrhunderts« Schlagzeilen. Nach seinem Machtverlust floh er. Nun wurde ihm der Prozess gemacht.
Treten die USA unter Trump aus der Nato aus? Die hochrangige Nato-Beamtin Burcu San sagt, die Europäer müssten jetzt mehr Verantwortung übernehmen. Ein Schlüsselland dabei: die Türkei.
Ukrainische Unterhändler sollen vorgeschlagen haben, einen umkämpften Teil des Donbass »Donnyland« zu nennen – eine Anspielung auf Trump. Der Versuch, ihn damit auf Kyjiws Seite zu ziehen, sei jedoch bisher erfolglos geblieben.
Der wirtschaftliche Schaden des Irankriegs ist für die Golfstaaten groß. Diese und weitere arabische Länder wollen Teheran nun finanziell in die Pflicht nehmen.
Ungarn hat seinen monatelangen Widerstand gegen ein milliardenschweres Unterstützungspaket für die Ukraine aufgegeben. Das Geld soll dem Land im Abwehrkampf gegen Russland helfen.
Irans Streitkräfte haben nach eigenen Angaben drei Frachter vor ihrer Küste angegriffen und manövrierunfähig gemacht. Die Revolutionswächter beschlagnahmten offenbar zwei der Schiffe.
Mord, Erpressung, Waffenhandel: Hunderte Angeklagte, mutmaßliche Gangmitglieder, stehen in El Salvador gleichzeitig vor Gericht.
Nach der Verlängerung der Feuerpause durch den US-Präsidenten hat offenbar ein Boot der iranischen Revolutionswächter ein Handelsschiff beschossen – ohne Vorwarnung.
Der taiwanische Präsident William Lai musste eine Reise nach Eswatini streichen, nachdem mehrere afrikanische Länder ihm den Überflug verweigert hatten – laut Taipeh »auf Druck Chinas«.
Demokratische Republik Kongo statt Katar: Laut einem Aktivisten wollen die USA ehemaligen afghanischen Ortskräften eine Umsiedlung in das kriegsgeplagte Land anbieten. Ein Senator nennt den Plan »wahnsinnig«.
Ein gutes halbes Jahr vor den Midtermwahlen haben die Demokraten eine Abstimmung zum Neuzuschnitt der Wahlkreise in Virginia gewonnen. Mit dem Etappensieg steigen ihre Chancen auf eine Mehrheit im Repräsentantenhaus deutlich.
Der US-Präsident hatte sich zuletzt mit dem Papst und mit Gläubigen angelegt. Nun zitiert Donald Trump öffentlichkeitswirksam Bibelverse aus dem Alten Testament. Doch auch das kommt nicht überall gut an.