Wirtschaft
Vielen Firmen fehlen Aufträge. Zwar hat sich die Situation laut Ifo-Institut verbessert, die Zahlen liegen jedoch weiter unter dem langfristigen Durchschnitt. Der Maschinenbau leidet besonders.
Anders als von Trump gefordert, hat die US-Notenbank die Zinsen nicht gesenkt. Damit stellt sich ihr Chef Powell gegen den US-Präsidenten. Investoren und Politiker fürchten eine anhaltende Dollarschwäche.
Die Weltlage ist kritisch, Investoren suchen nach Sicherheit. Gold- und Silberpreis knacken deshalb Rekordmarken. Wichtiger Treiber des Booms sind China und Indien.
Seit Januar zahlen Wirte deutlich weniger Mehrwertsteuer. Preissenkungen gab es trotzdem kaum, wie die SPIEGEL-Datenanalyse zeigt. Einige Filialen haben Gerichte sogar verteuert.
Anfang der Neunziger war die Anzahl der Fischereibetriebe an der Ostsee noch vierstellig, jetzt ist sie unter 300 gesunken. Das liegt auch am Klimawandel.
Um Tourismus- und Gastronomiebetriebe zu stärken, will das Bundeswirtschaftsministerium eine geplante Lockerung des Arbeitszeitgesetzes schnell umsetzen. Die Gewerkschaften sehen einen »Grundpfeiler der sozialen Gerechtigkeit« bedroht.
Der von Elon Musk geführte Konzern Tesla leidet unter der rückläufigen Nachfrage nach seinen E-Autos. Der Umsatz ging im vergangenen Jahr spürbar zurück, im vierten Quartal sackte der Gewinn um 61 Prozent ab.
Für Läden, in denen man sich Produkte einfach aus dem Regal greifen und rausgehen kann, war Amazon ein Pionier. Die Bezahlung haben Kameras und Sensoren geregelt. Doch diese Technik ist offenbar zu kostspielig.
Weil US-Notenbankchef Jerome Powell nicht so spurt, wie Donald Trump es will, häuften sich zuletzt Attacken auf die Fed und ihre Führung. Nun hat sie eine neue Leitzinsentscheidung verkündet – die Trump nicht gefallen dürfte.
Wer seine Wohnung untervermietet, darf daraus keinen Profit schlagen. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Worauf Betroffene jetzt achten müssen, um keine Kündigung zu riskieren.
Hilft mehr Vollzeit der Wirtschaft wirklich? Guido Zander berät Firmen bei der Organisation von Arbeitszeit und kritisiert die wirre Debatte. Statt Stunden zu zählen, solle man sich um die Produktivität kümmern.
Auch 2026 dürfte es mit der deutschen Konjunktur nicht richtig bergauf gehen. Die Bundesregierung rechnet nur noch mit einem Wachstum von rund einem Prozent. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche drängt auf mehr Reformen.