Wirtschaft
Mit einem Milliarden-Trick wollte die Ampel ihre Wunschprojekte retten. Nun aber stehen plötzlich Wärmepumpen-Hilfen, Stromsubventionen und Chipfabriken auf der Kippe. Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm sagt: Gut so.
Der NDR hat eine Dokumentation über den in den USA verurteilten Mörder Jens Söring veröffentlicht, der seine Unschuld beteuert. Nun entschuldigt sich die SZ für fehlende Distanz zum Fall.
Zwei Luxusautos, Hunderttausende Euro in bar und diverse Festplatten haben EU-Fahnder bei mutmaßlichen Steuerbetrügern beschlagnahmt. Die Beschuldigten sollen Ware aus China nicht richtig deklariert haben.
Verbraucher dürften im Supermarkt bald auf ein neues Herkunftskennzeichen stoßen. Es soll Lebensmittel aus Deutschland sichtbar machen. Doch braucht es das wirklich?
Die EU will Verpackungen recyclingfähig machen, doch die Franzosen legen Beschwerde ein: Die Holzschachteln der berühmten Weichkäse seien in Gefahr.
Nie war es einfacher und billiger, neue Medien zu gründen – trotzdem macht es kaum jemand. Wie lässt sich das ändern? Subventionen für die Zustellung von Zeitungen sind der falsche Weg.
Coronagelder dürfen laut einem Urteil nicht für Klimaprojekte verwendet werden. Ökonomen fordern eine neue Haushaltspolitik, die FDP spöttelt – und die Grünen überlegen, wie sie den Klimaschutz finanzieren können.
Es erinnert an Abo-Lockangebote bei Zeitungen: Weil der Frankfurter Flughafen immer schwieriger Personal findet, hat Betreiber Fraport nun eine Belohnung für eine erfolgreiche Anwerbung von Mitarbeitern ausgelobt.
Ein Fünftel des von BMW benötigten Kobalts stammt aus einer Mine in Marokko. Dort soll Arsen in die Natur gelangt sein. Der Betreiber bestreitet das – nun wird der Autobauer aktiv.
Die Zinsen: hoch, die Weltwirtschaft: schwach, die Verbraucher: zurückhaltend. Europaweit hat es die Konjunktur derzeit nicht leicht. Für Deutschland haben sich die Aussichten zumindest minimal verbessert.
Der Tarifstreit bei der Bahn eskaliert weiter: Die Lokführer sind aufgerufen, von Mittwoch- bis Donnerstagabend ihre Arbeit niederzulegen. Die Arbeitgeberseite lässt deshalb geplante Verhandlungen platzen.
Die Auftragsbücher von Siemens Energy sind gut gefüllt, doch Probleme bei der Windenergie-Tochter belasten das Ergebnis. Der Staat springt ein, dazu soll das Unternehmen Anteile verkaufen.